Sieben von zehn neuen Bewohnern der Provinz sind Immigranten

Der Anteil der registrierten Ausländer an der Gesamtbevölkerung stieg innerhalb von fünf Jahren von zehn auf 16 Prozent. Die Anzahl von älteren Menschen in der Provinz steigt stetig und beträgt heute 1,5 Mio.

Malaga ist zwar nur eine der acht Provinzen aus denen Andalusien besteht und eine von fünf, die an der Küste liegen, aber es unterscheidet sich durchaus in vielerlei Hinsicht von den anderen. Ein Punkt ist die hohe Zahl der hier lebenden Ausländer. Laut den letzten Erhebungen gibt es in der Provinz dauerhafte Bewohner aus über fünfzig verschiedenen Nationen.      

Zum ersten Mal in der Geschichte der Provinz erreichte die Anzahl der ausländischen Bewohner 1,5 Mio. Diese Zahlen stammen aus einer kommualen Erhebung durch das Nationale Institut für Statistiken vom 1. Januar diesen Jahres. Die meisten diese Bewohner sind Marokkaner, Argentinier, Rumänen und Briten.          

Um zu verstehen, welche Auswirkungen dieses Wachstum der Bevölkerung für die Provinz hat, sind zwei Daten von besonderer Bedeutung. Erstens hat sich die Gesamtzahl der ausländischen Bewohner in der Provinz innerhalb der letzten fünf Jahre um den Faktor 2,5 vervielfacht und beträgt nun 254.258 Menschen. Zweitens sind sieben von zehn neuen Bewohnern in der Provinz ausländische Migranten. Der Anstieg der Bevölkerung seit der letzten Volkszählung im Jahr 2002 ist zum großen Teil durch diese Erscheinung verursacht. In den letzten fünf Jahren stieg die Zahl der Bewohner um 212.000 von denen 132.000 nicht in Spanien geboren sind. Der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung im Land stieg im gleichen Zeitraum von zehn auf 16,7 Prozent. 

Was die Veränderung in den letzten zwölf Monaten betrifft, stieg die Zahl der neu registrierten Bewohnern in den Gemeinden in Málaga um 22.795, was 1,5 Prozent entspricht. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich der Ateil der ausländischen Bevölkerung um 6,7 Prozent (13.807 Bewohner). Dies entspricht zwei Drittel am Gesamtanteil der neuen Bewohner. 

Mehr alte Menschen

Jeder vierte neue Bewohner ist Brite und insgesamt gibt es in der Provinz 56.858 Briten. Ihnen folgen Marokkaner mit fast 21.000 Bewohnern. Dann kommen Argentinier, Deutsche, Italiener, Rumänen, Kolumbianer, Ukrainer, Franzosen und Niederländer. Die Liste wird komplettiert von Ecuadorianern, Finnen, Dänen, Schweden, Bewohnern aus Paraguay, Brasilien, Belgien, China und Bulgarien.     

Die Studie des Nationalen Instituts für Statistiken gibt auch Auskünfte über das Alter der nach Málaga kommenden Immigranten. Eine der wichtigsten Aussagen verärgert die Experten: der steile Anstieg der Menschen hohen Alters, die nach Malaga kommen. In diesem Jahr betrug die Anzahl der Menschen über 60 Jahren 7.000 mehr als noch ein Jahr zuvor. In Hinblick auf die Anzahl der Rentner, die zur selben Zeit weggezogen sind, erhalten wir eine Zahl von 3.000 . Das andere Extrem ist, dass der Anstieg der Kinder unter zehn Jahren in der Provinz nur 4.500 höher ist als im Jahre 2006. Die Bevölkerung der Jugendlichen (von zehn bis 20 Jahren) stieg um 1.000 an.

Die Anzahl des gesuchten Fachpersonals in Málaga hat sich deutlich erhöht, was bedeutet, dass in Zukunft viel immigriertes Fachpersonal in Málaga gesucht wird.

Newsletter Anmeldung!

Bitte tragen Sie hier Ihre E-Mail-Adresse ein